Rosenkohl-Quiche

Es wird Herbst mit feiner Rosenkohl-Quiche

An Rosenkohl scheiden sich die Geister: Ich mochte die kleinen, feinen Kugeln schon immer und freue mich stets, wenn ich Rosenkohl im Herbst das erste mal im Supermarkt oder auf dem Markt entdecke. Dieses Jahr starte ich in die Saison mit einer Rosenkohl-Quiche.

Eine Quiche mit Rosenkohl sieht man ja durchaus häufiger im Netz, daher habe ich mich von verschiedensten Rezepten inspirieren lassen. Das Entscheidende bei meiner Quiche ist allerdings der Walnuss-Mürbeteig, denn ich habe ein paar gehackte Nüsse darin verarbeitet. Ich finde die Kombination von Rosenkohl und Walnüssen einfach perfekt und wollte sie aber nicht einfach oben drüber streuen.

Obwohl Rosenkohl eigentlich histaminarm ist, machen die Walnüsse die Rosenkohl-Quiche allerdings für Menschen mit Histamin-Intoleranz nicht so gut verträglich. Grundsätzlich könnt ihr die Quiche aber natürlich auch ohne Walnüsse machen, allerdings sollte man dann auch in jedem Fall auf den Bergkäse, den Speck und die Muskatnuss verzichten. Ihr seht: Das Rezept ist nicht wirklich histaminarm, aber lässt sich durchaus umbauen – denn die Quiche schmeckt auch pur mit Rosenkohl sehr lecker!

Rosenkohl-Quiche

Rosenkohl-Quiche
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Rosenkohl-Quiche

Yay or nay - an Rosenkohl scheiden sich die Geister. Wer ihn mag, wird mit dieser Quiche aber garantiert sehr glücklich werden.

Fertig in: 1 Stunde 30 Minuten
Reicht für: 4 Personen
Zu finden auf: danielas foodblog

Zutaten:

Für den Mürbeteig:

  • 100 g Butter
  • 1 Ei
  • 225 g Mehl
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Mineralwasser
  • 50 g Walnüsse (gehackt)

Für die Füllung:

  • 1 Kilo Rosenkohl (geputzt ca. 800g)
  • 125 g Speck
  • 50 g Bergkäse
  • 200 g Creme Fraiche
  • 50 ml Sahne
  • 1 TL Senf
  • 3 Eier
  • Salz, Pfeffer und Muskatnuss

So geht's:

  1. Als erstes den Mürbeteig herstellen. Dafür alle Zutaten außer der Walnüsse in eine Schüssel geben und mit den Knethaken oder den Händen zu einem glatten Teig verarbeiten.
  2. Die Walnüsse fein hacken und zuletzt unter den Teig kneten. Diesen dann in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  3. Währenddessen den Rosenkohl putzen und etwa sechs Minuten in heißem Wasser blanchieren. Danach mit kaltem Wasser abschrecken.
  4.  Den Speck in einer Pfanne auslassen und den Rosenkohl hinzugeben, etwa zwei bis drei Minuten mitraten lassen. Kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und beiseite stellen.

  5. Für den Guss Creme Fraiche mit Sahne, Senf und den Eiern verquirlen. Den Guss ebenfalls gut mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.
  6. Jetzt den Mürbeteig aus dem Kühlschrank holen und in einer eingefetteten Quiche-Form auslegen. .
  7. Den Rosenkohl mit dem Speck hinein geben, so dass der ganze Boden gefüllt ist.

  8. Danach den Bergkäse über den Rosenkohl reiben und zuletzt den Guss darüber gießen.
  9. Die Rosenkohl-Quiche  im vorgeheizten Backofen für etwa 40 Minuten bei 200 Grad backen. Nach der Hälfte der Zeit mit Alufolie abdecken, damit die Quiche nicht zu dunkel wird.

Rosenkohl-Quiche

4 Gedanken zu “Es wird Herbst mit feiner Rosenkohl-Quiche

  1. Ohhhh, das liest sich sehr lecker!! Muss ich mir unbedingt merken!! Mit Rosenkohl konnte mich als Kind jagen – heute esse ich ihn wirklich gerne 🙂 Vielen Dank für die Rezeptinspiration!
    Viele Grüsse
    Britta

  2. Yummy…das nenne ich mal außergewöhnlich! Jahrelang habe ich Rosenkohl gehasst. Aber mit zunehmendem Alter ändert sich ja der Geschmack und heute liebe ich Rosenkohl. Werde es mal nachmachen!

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