Food.Blog.Meet Ruhrpott

Food.Blog.Meet im Ruhrpott und sieben erste Male

Letztes Wochenende war ich zum „Food.Blog.Meet“ in den Ruhrpott eingeladen. Ein war ein nettes Event das seinem Namen alle Ehre machte. Es gab leckeres Essen, viele liebe Blogger und tolle Gespräche. Und auch wenn ich nun schon seit über vier Jahren blogge, habe ich dort vieles zum ersten Mal erlebt.

Das Treffen stand schon seit einigen Wochen fest und ich habe mich sehr auf den Tag unter dem Motto „Pig, Pork and Beer“ gefreut. Das Food.Blog.Meet wird von Sascha und Torsten (Die Jungs kochen und backen) sowie Theres und Benni (gerne kochen) organisiert. Diesmal war außerdem Sascha (Lecker muss es sein!) als Supporter dabei.

Natürlich wird so ein Event auch immer von einigen Partner unterstützt. Wer das diesmal im Einzelnen war, und was den Tag zu einem ganz besonderen gemacht hat, berichtet ich euch an Hand meiner „Das erst Mal“ Liste.

1. Das erste Mal gesehen, wie ein Schwein zerteilt wird.

Food.Blog.Meet Ruhrpott

Schon als wir an der Location in der Kochschule des Möbelhaus Zurbrüggen ankamen, erwartete uns unter viel Folie der Fuß eines Schweins. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch nicht das Programm des Tages gesehen, dass zunächst das Zerteilen eines halben Schweins vorsah. Zum Glück mussten wir das nicht selbst machen, wenngleich einige Blogger nach den ersten Schnitten mit Kettenhemd und Kettenhandschuh sogar dabei geholfen haben.

Die Fleischerei Ebben hat hier ganze Arbeit geleistet und das Schwein (dank unseres Wunsches im Zeitlupentempo) zerlegt. So konnten wir immer wieder Fragen stellen und erfuhren zugleich, welcher Teil genau wo sitzt und was man woraus herstellen kann. Dieser Start des Tages war deshalb so wichtig, weil wir aus dem zerteilten Schwein auch das Essen für den Tag zubereiteten. So wurden im Anschluss Rippchen vorbereitet, gewurstet und mariniert.

2. Das erste Mal gehört, in welchem Winkel ein Messer geschliffen werden muss.

Food.Blog.Meet Ruhrpott

Der zweite Programmpunkt war ein Messer-Schleif-Kurs; und jetzt oute ich mich: Ich habe noch nie ein Messer geschliffen. Ja, auch als Foodblogger hat man Mankos, aber das wird sich zukünftig ändern. Dank der Firma Wüsthof weiß ich nun, dass es ein 15 Grad Winkel sein muss, um ein Messer perfekt zu schleifen. Welche Möglichkeiten es insgesamt für das Schleifen gibt, haben wir natürlich ebenfalls erfahren.

3. Das erste Mal erfahren, wie Rosensalz und Zimtblüten schmecken.

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Während des gesamten Tages standen uns von Pfeffersack & Söhne Gewürze zur Verfügung. Wir konnten sie für all unsere Koch-Aktivitäten nutzen und außerdem natürlich alles probieren. Spannend war für mich das Rosensalz, das nicht nur unfassbar toll roch, sondern auch einen ganz feinen Geschmack hatte.

Und das Tasting einer Zimtblüte kann ich euch auch nur ans Herz legen. Dabei hält man sich die Nase zu und verkaut die getrocknete Zimtblüte. Dabei schmeckt es schon leicht zimtig und etwas scharf. Lässt man dann die Nase wieder frei, gibt es eine wahre Zimt-Explosion und der Geschmack kommt voll zur Geltung. Wirklich ein Erlebnis.

4. Das erste Mal gespürt, dass eine Reibe scharf ist, aber nicht in den Finger schneidet.

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Gibt es eigentlich Foodblogger, die die Firma Microplane noch nicht kennen? Ich hatte beim Event das Gefühl, dass ich die Einzige bin. Die Reiben hatte ich zwar schon mal gesehen, aber bislang eher links liegen gelassen. Nun konnte ich alle ausprobieren und die verschiedenen Vorteile kennenlernen. Einer davon ist, dass (zumindest bei der feinen Reibe) man sich so gut wie nicht schneiden kann. Durch die Machart kann man mit dem Finger (natürlich vorsichtig) darüber reiben und es passiert nichts. Trotzdem werden untern anderem Zitronenzesten ohne Druck superfein abgerieben.

Spannend ist dabei auch der Hintergrund des Unternehmens. Denn ursprünglich wurden die Reiben für Holz eingesetzt. An Parmesan, Schokolade oder Ingwer dachte damals noch niemand. Irgendwann hat ein Firmen-Mitglied dann bemerkt, wie perfekt sich die Reiben auch für Zitronenabrieb eignen und schon war die Idee gebohren, Küchenreiben herzustellen.

5. Das erste Mal erlebt, dass Salsiccia nicht scharf sein muss.

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Neben Rippchen, Haxe, Schnitzeln und Lummersteaks haben wir auch selbst gewurstet und eine grobe Bratwurst sowie eine Salsiccia hergestellt. Da ich Salsiccia bislang immer als recht scharf in Erinnerung hatte, habe ich erstmal die normale Bratwurst probiert.

Doch einen echten Foodblogger packt natürlich die Neugier und so gelangte auch ein Stück Salsiccia auf meinen Teller. Und was soll ich sagen: Sie war einfach unfassbar lecker, überhaupt nicht scharf, perfekt gewürzt, super saftig und so lecker, dass ich mir gleich noch eine vom Grill genommen habe.

6. Das erste Mal geschmeckt, wie Bier aus unterschiedlichen Gläser mundet.

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Nach der Bratwurst-Pause ging es weiter mit einem Craft Beer Tasting. Wer mich kennt, wird sich fragen, ob ich daran überhaupt teilgenommen habe. Ja, das habe ich. Zugegebenermaßen hatte ich danach knallrote Wangen und Nackenschmerzen (ich reagiere auf die kleinsten Mengen Alkohol mit diesen Symptomen), aber wollte es mir trotzdem nicht nehmen lassen.

Jeweils einen Schluck der drei Biere gönnte ich mir. Jedes immer in einem Referenz-Glas, sowie einem speziell für dieses Bier hergestellten Glas von Spiegelau. Da ich nie Bier trinke, war es für mich nicht so wirklich einfach die Unterschiede zu schmecken, aber man erkannte schon, dass es aus dem speziellen Glas definitiv anders roch und schmeckte. Eine Bewertung vermag ich aber nicht abzugeben, denn dazu fehlt mir einfach die Erfahrung.

7. Das erste Mal ausprobiert, wie sich ein Crêpe-Verkäufer fühlt.

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Wer viel Herzhaftes isst, braucht irgendwann auch mal was Süßes, daher habe ich mich ganz besonders auf den Nachtisch gefreut. Zubereitet habe wir einen leckeren Beeren-Crumble und konnten außerdem auch noch einen Crêpe-Maker von Severin ausprobieren. Es war wirklich kinderleicht einen Crêpe zuzubereiten und so scherzten wir schnell, wer sich als Weihnachtsmarkt-Verkäufer am besten eignet.

Mit diesem süßen Abschluss endete dann auch das Event und es ging mit einem prall gefüllten Goodie Bag wieder Richtung Heimat.

Natürlich gab es über meine ersten sieben Male hinaus noch viele tolle Gespräche und superleckeres Essen (schließlich wurde das komplette, zerteilte halbe Schwein fast vollständig genutzt).

Ich möchte mich daher noch mal für die Einladung bedanken und erwähne der Form halber nochmal, dass dieser Bericht freiwillig und ohne jegliche Auflagen der Partner entstanden ist.

Food.Blog.Meet Ruhrpott

Das Gruppenfoto stammt übrigens von Florian (Big Meat Love), der es mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Und das nette Foto von mir hat Jessi (Jessis Schlemmerkitchen) gemacht.

13 Gedanken zu “Food.Blog.Meet im Ruhrpott und sieben erste Male

  1. Liebe Daniela,

    das war wirklich ein toller Tag und du hast es so schön geschrieben 😉 Ich bin schon gespannt, wer demnächst auf dem Weihnachtsmarkt steht 😉

    Liebe Grüße
    Jessi

  2. Hallo Daniela,

    das war spannend. Mikroplane kenne ich von Pampered Chef, aber nicht alle reiben. So ein Event würde ich gern auch mal erleben. Ich freue mich schon auf dein Histamin- Freiday morgen und bin dabei.

    Lg, Elke von elke.works

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