Latte-Macchiato-Biskuitrolle

Latte Macchiato Biskuitrolle… und ein kleiner Traum von Tiramisu

Ich liebe Tiramisu! Das italienische Dessert gehört definitiv zu meinen absoluten Lieblings-Nachspeisen. Momentan mache ich aber, aus Histamin-Gründen, einen großen Bogen darum.

Amaretto ist bei Histamin-Intoleranz ebenso Tabu wie Kakao-Pulver und ohne diese Zutaten gibt es eben kein richtiges Tiramisu. Trotzdem wollte ich etwas Ähnliches probieren und meinen Wunsch nach Tiramisu wenigstens etwas stillen.

Was soll ich sagen: es ist absolut gelungen! Die feine Kaffee-Creme in einem saftigen Mandel-Biskuit kommt zwar nicht annähernd an ein echtes Tiramisu, ist aber eine sehr gute Alternative für Menschen mit Histamin-Intoleranz.

Bei der Recherche für mein Rezept habe ich mich zunächst etwas gewundert, denn eigentlich habe ich Mascarpone immer für verträglich bei Histamin-Intoleranz gehalten. Allerdings wird Mascarpone wohl mit Zitronen-, Wein- oder Essigsäure gemacht – um die Konsistenz zu erhalten. Daher war ich etwas skeptisch, denn das ist definitiv nicht histaminarm! Trotzdem wird in vielen Quellen Mascarpone als verträglich angegeben. Also: wer nicht wagt, der nicht gewinnt. 😉

Ich habe zwei Stückchen der Biskuitrolle gegessen und sie sehr gut vertragen. Bitte probiert aber in jedem Fall vorsichtig, vor allem, wenn ihr mit Zitronensäure schon mal Probleme hattet.

Latte Macchiato Biskuitrolle

Latte-Macchiato-Biskuitrolle
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Latte Macchiato Biskuitrolle

Wer mit Histamin-Intoleranz auf Tiramisu verzichten muss, findet mit der Latte Macchiato Biskuitrolle eine prima Alternative.

Fertig in: 45 Minuten
Reicht für: 1 Biskuitrolle
Zu finden auf: danielas foodblog

Zutaten:

Für den Biskuit:

  • 3 Eier
  • 3 EL heißes Wasser
  • 80 g weißer Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 100 g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 20 g Speisestärke
  • 30 g gemahlene Mandeln (alternativ mehr Mehl nutzen, falls Mandeln nicht vertragen werden)
  • 1 TL Weinstein-Backpulver

Für die Creme:

  • 250 g Mascarpone
  • 2 sehr starke Espresso
  • 2 EL Puderzucker
  • 200 g geschlagene Sahne

So geht's:

  1. Für den Biskuit als erstes die drei Eier trennen. Das Eiweiß beiseite stellen. 
  2. Eigelb zusammen mit Zucker, Vanillezucker und drei Esslöffeln heißem Wasser zehn Minuten aufschlagen. Es ist wichtig, die Zeit wirklich einzuhalten, sonst wird der Biskuit nicht so schön weich.
  3. Danach das Dinkelmehl mit dem Backpulver mischen und zusammen mit der Speisestärke und den Mandeln kurz unter den Teig rühren.
  4. Das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter den Teig heben.
  5. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Biskuitteig vorsichtig darauf verstreichen. Im heißen Ofen bei 175 Grad für gut 12 Minuten backen.
  6. Während der Backzeit ein Geschirrtuch auf das Backrost legen und eine dünne Schicht Zucker auf das Geschirrtuch streuen.
  7. Ist der Biskuit fertig gebacken, diesen sofort auf das mit Zucker bestreute Geschirrtuch stürzen und das Backpapier abziehen. Etwas ausdampfen lassen und direkt mit dem Geschirrtuch zusammen aufrollen.
  8. Den Biskuit so vollständig auskühlen lassen.
  9. In der Zwischenzeit die Creme herstellen. Dafür als erstes zwei sehr starke Espresso kochen und komplett abkühlen lassen.

  10. Die Mascarpone in eine Schüssel geben und mit dem kalten Espresso sowie dem Puderzucker verrühren.
  11. Die Sahne steif schlagen und locker unter die Mascarpone heben.

  12. Die Biskuitrolle vorsichtig wieder aufrollen und mit der Creme bestreichen. Dann wieder zusammen rollen und auf einer Tortenplatte anrichten.

  13. Vor dem Servieren gut durchkühlen lassen und dick mit Puderzucker bestreuen.

Latte Macchiato Biskuitrolle

4 Gedanken zu “Latte Macchiato Biskuitrolle… und ein kleiner Traum von Tiramisu

  1. Oh, das sieht echt lecker aus!
    Wie sieht’s denn mit den Alternativen Kakao-Pulvern aus? Carob?
    Ovomaltine, hab ich gelesen, sind ja auch eher unverträglich.

    • Danke, Christine… ich hab mich mit Alternativen ehrlich gesagt noch gar nicht beschäftig. Dass Ovomaltine nicht geht, habe ich auch mal gelesen. Zu Carob weiß ich es nicht, allerdings werde ich das auf jeden Fall mal recherchieren. Danke für den Tipp! 🙂

      Liebe Grüße,
      Daniela

  2. Das sieht richtig lecker aus! Gibt es noch anderes, mit denen man die Rolle verfeinern kann? Wenn Schokolade als Geschmacksgeber wegfällt?

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