Rindergulasch mit Maronen-Baguette und Orangenbutter

So langsam mache ich mir Gedanken, was ich an Weihnachten kochen möchte, denn es ist ja schon bald soweit. Und da ich meine Lieben immer gern mit etwas Neuem überrasche, muss ich das Weihnachts-Essen natürlich vorher einmal probekochen.

Daher passte es perfekt, dass die Blogparade „Festliches Menü“ anstand. Den Banner zur Blogparade findet ihr wie immer ganz unten im Beitrag. Ich habe mir eine Hauptspeise überlegt, die ich definitiv an Weihnachten noch einmal machen werde. Das ist nun allerdings kein Geheimnis mehr, da die Familie sicherlich den Beitrag vorher liest ;o)

Das Gericht besteht aus einem Rindergulasch, Weizenbaguette mit Maronen und einer aromatisierten Butter. Ein Salat fehlt mir hier irgendwie, den werde ich beim nächsten Mal definitiv noch dazu machen. Passend zum Gericht durfte ich mir für die Blogparade ein paar schöne Geschirr-Teile von Villeroy&Boch aussuchen, die ich selbstverständlich zum anrichten genutzt habe. Vielen Dank dafür!

Leider ist das Rezept nur bedingt histaminarm, denn die Orange in der Butter sollte definitiv vermieden werden. Hefe (im Baguette) ist von Fall zu Fall unterschiedlich verträglich, daher bitte aufpassen. Der Gulasch selbst stellt aber kein Problem dar. Das Rezept ist dennoch nicht histaminarm gekennzeichnet, weil doch vieles dagegen spricht.

Zutaten für 4 Personen:
Für den Gulasch:
– 1kg Rindergulasch
– 2 Esslöffel süßes Paprikapulver
– 500ml Rinderfond
– 100g Saure Sahne
– 10g Mehl
– Salz, Pfeffer, Öl zum anbraten
Für das Baguette:
– 500g Mehl (Typ 405)
– 300ml lauwarmes Wasser
– 1 Würfel frische Hefe
– 2 Teelöffel Salz
– 200g gekochte Maronen
Für die Orangenbutter:
– 250g weiche Butter
– eine Orange
– Salz, Pfeffer

Als erstes habe ich die Orangenbutter gemacht. Dafür einfach die weiche Butter mit dem Saft einer Orange (etwa 100ml) sowie etwas Salz und Pfeffer vermischen. Die Butter mit Hilfe eines Butterbrotpapiers rund formen und aufgerollt im Kühlschrank fest werden lassen.

Danach den Rindergulasch zubereiten. In einem Bräter etwas Öl erhitzen und den Gulasch von allen Seiten scharf anbraten. Vom Herd nehmen und zwei Esslöffel süßes Paprikapulver darüber streuen. Gut mit dem Fleisch vermischen und wieder auf den Herd ziehen. Kurz anrösten und mit dem Rinderfond aufgießen. Den Gulasch mit geschlossenem Deckel gut zwei Stunden leicht köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren.

Währenddessen das Baguette herstellen. Zunächst die Maronen mit einem Messer in grobe Stücke hacken. Dann die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. In eine große Rührschüssel das Mehl schütten und die Hefe-Wasser-Mischung hinein gießen. Das Salz dazu geben und alles mit Knethaken kurz verrühren. Dann die gehackten Maronen dazu geben und mit den Händen grob durchkneten. Den Teig mit einem nassen Handtuch abdecken und eine Stunde gehen lassen – dabei alle 20 Minuten einmal kurz durchkneten und wieder mit dem Handtuch abdecken.

Ist die Gehzeit des Hefeteigs vorbei, den Teig vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und zu zwei länglichen Baguetten formen. Jetzt noch einmal gut 20 Minuten gehen lassen. Währenddessen den Backofen mit einem Backblech voll Wasser auf 250 Grad vorheizen. Ist der Backofen temperiert, die Baguettes mit einem Messer einschneiden und bemehlen. Nun für gut 20 Minuten in den Backofen geben.

In der Zwischenzeit sollten die zwei Stunden Garzeit für den Gulasch vorbei sein. Zum binden der Sauce dann die saure Sahne mit dem Mehl klümpchenfrei vermischen und zum Gulasch geben. Noch gut fünf Minuten köcheln lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Baguette aus dem Ofen holen, etwas abkühlen lassen und in Scheiben schneiden. Die Orangenbutter vom Butterbrotpapier befreien und ebenfalls in Scheiben schneiden. Den Gulasch auf einem Teller anrichten und zusammen mit Baguette und Orangenbutter servieren.

Fertig in 145 Minuten!

KüchenAtlas-Blogparade: Festliches Menü

3 Gedanken zu “Rindergulasch mit Maronen-Baguette und Orangenbutter

  1. Habe zum Geburtstag das Tim Mälzer ‚Heimat‘ bekommen und auch direkt den Gulasch nachgeschlagen … die zwei Stunden Garzeit hast Du gut überbrückt 😉

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