Tassenkuchen – der erste Foodtrend 2015?

Einen Tassenkuchen habe ich schon vor vielen Monaten gemacht, aber nie verbloggt. In letzter Zeit häuften sich in meiner Timeline wieder Rezepte für diese schnell zubereiteten Kleinigkeiten, daher zeige ich heute mein Grundrezept.

Tassenkuchen_01

Das Thema „Tassenkuchen“ oder auch „Mug Cake“ scheint aus meiner Sicht auch der erste Foodtrend für 2015 zu werden, denn so viele Varianten wie in den letzten Tagen habe ich selten auf Blogs gesehen. Dem schließe ich mich natürlich gern an, denn schon allein, dass man binnen fünf Minuten aus der Mikrowelle einen Kuchen zaubern kann, ist einfach klasse.

Man muss natürlich ein wenig aufpassen, denn der Tassenkuchen wird extrem schnell trocken und da jede Mikrowelle anders reagiert, kann man nicht wirklich eine Backzeit angeben, trotzdem lohnt es sich das Rezept mal zu testen.

Das Grundrezept (das übrigens auch histaminarm ist!) lässt sich je nach belieben verfeinern – ich habe auch schon mal gehackte weiße Schokolade mitgebacken. Diesmal habe ich frische Blaubeeren benutzt, denn bei Clara von tastesheriff.com dreht sich diesen Monat bei „ich back’s mir“ alles um Blaubeeren. Den Banner der Aktion findet ihr weiter unten.

Zutaten für 2 große Tassen:
Grundteig:
– 20g Butter
– 4 Esslöffel Milch
– 1 Ei
– 2 Esslöffel Zucker
– 1 Teelöffel Vanille-Zucker
– 5 Esslöffel Mehl
– 1/2 Teelöffel Backpulver
außerdem:
– frische Blaubeeren

Zunächst die Butter zusammen mit der Milch schmelzen. Das Ei zusammen mit dem Zucker und dem Vanillezucker aufschlagen. Zur warmen Butter-Milch-Mischung geben und gut verrühren. Zuletzt das mit dem Backpulver vermischte Mehl unterrühren. Alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Je nach Wunsch jetzt noch weitere Zutaten dazu geben, ich habe einige Blaubeeren unter den Teig gehoben.

Den Teig bis zur Hälfte in zwei Tassen füllen und bei ca. 750 Watt für 2:30 Minuten backen. Achtung: Am besten erstmal mit weniger Backzeit ausprobieren, jede Mikrowelle reagiert ein bißchen anders und der Tassenkuchen soll ja nicht trocken werden.

Fertig in 5 Minuten!

Tassenkuchen_02

ichbacksmir

10 Gedanken zu “Tassenkuchen – der erste Foodtrend 2015?

  1. Hallo Daniela,
    hm irgendwie kann ich mich noch nicht so gut damit anfreunden. Wenn ich Kuchen mache, dann wollen immer alle etwas davon abhaben und dann ist die geringe Menge ja schon umständlich, da man mehr Tassen machen muss.
    Andererseits, könnte ich so einen Kuchen machen, den nur ich mag und die anderen nicht. Naja, wie gesagt..noch hat es mich nicht so infiziert 😉
    LG Tanja

    • Hi Tanja,
      für mich ist das auch nur eine „Notlösung“ für zwei Personen, wobei ich den heißen Kuchenteig mit den Blaubeeren schon richtig lecker fand. Für eine große Menge würde ich auch immer einen klassischen Kuchen vorziehen.
      Liebe Grüße,
      Daniela

  2. Huhu Daniela!

    Tassenkuchen gab es schon vor Jahren (ich glaube so um 2007 herum) – allerdings hauptsächlich bei Tupperanhängern und es hieß auch nicht Tassenkuchen sondern Mikrowellenkuchen. Damals habe ich mal von jemandem eine ganze Sammlung Rezepte bekommen und zwei ausprobiert… Einen wirklichen Hype gab es darum zu dieser Zeit nie.

    Ich muss gestehen, ich mag die Konsistenz der Tassenkuchen gar nicht. Da kann es noch so viel schneller sein.
    Es ist doch ein Unterschied zum normal gebackenen festzustellen. Lieber backe ich weiterhin konventionell und verteile was zu viel ist an Kollegen oder Nachbarn.

    Liebe Grüße,
    Steffi

    • Hi Steffi,
      ja, das stimmt – ich habe ihn auch schon vor einigen Jahren mal gemacht. Das Thema ist ganz bestimmt nicht neu, kommt aber deutlich vermehrt in letzter Zeit in meiner Blog-Timeline vor, daher scheint es meiner Meinung nach grad wieder aktuell zu werden. Ich muss sagen, dass der Geschmack von heißem Kuchenteig mit den warmen Blaubeeren richtig lecker war, aber trotzdem natürlich vieles für einen klassischen Kuchen spricht. Die Konsistenz fand ich gar nicht so schlecht, kommt aber natürlich auf die Backzeit an. Ich habe auch schon mal einen Tassenkuchen „verbacken“ und dann war er richtig trocken.
      Liebe Grüße,
      Daniela

  3. Hey Daniela, das sieht wirklich lecker aus! Ich finde Tassenkuchen ganz toll. Einfach und schnell gemacht und schon nach kurzer Zeit kann man ihn auf dem Sofa genießen – und muss nicht teilen 😉

    Liebste Grüße,
    Liv

  4. Hm, ich bin da ja noch ziemlich skeptisch und hab es noch nicht ausprobiert. Was mich daran wirklich reizt ist, dass man eben Kuchen für eine Person machen könnte und dass es so fix geht (wenn einem mitten in der Nacht ganz plötzlich der Kuchenhunger übermannt). Mal schauen, ob mich dem Trend anschließe – einen Versuch ist es sicher wert.
    Liebe Grüße,
    Kimi

    • Hallo Kimi,
      vor allem schadet ein Versuch nicht 😉 Ich kann’s nur empfehlen, würde aber bei einer großen Runde und mehr Zeit sicherlich immer einen normalen Kuchen backen. Für mich war es auch eher ein ausprobieren…
      Liebe Grüße,
      Daniela

  5. Gibt es eigentlich auch würzige Tassenkuchen? Sowas könnte ich mir wie ein schnell gebackenes Brötchen zu einem frischen Salat vorstellen. Einfach die süßen Zutaten durch würzige ersetzen. Müsste doch auch funktionieren, oder?

    • Hallo Jane,
      hmmm, keine Ahnung, aber sollte eigentlich funktionieren. Hab bislang aber immer nur süße Varianten gesehen. Rein vor der Konsistenz würde ich dies auch bevorzugen.
      Liebe Grüße,
      Daniela

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