Weihnachtstorte

{Adventsbesuch} Weiße Weihnachtstorte mit Cranberries

Juhu, heute geht es endlich los! Pünktlich zum Start in den Advent geht meine Gastblogger-Reihe los, denn in den kommenden Wochen erwarte ich Adventsbesuch. Heute startet die liebe Ria mit einer zauberhaften Weihnachtstorte!

Ich freue mich sehr, dass sie Teil meines Adventsbesuchs ist. Wir kennen uns von diversen Bloggertreffen und unserem Kölner Bloggerstammtisch auch persönlich, daher ist es schön, jemand Bekanntes zum Start zu empfangen.

Und jetzt gebe ich das Wort direkt an Ria weiter 😉

Wie ich mich freue, heute bei der lieben Daniela zu Gast sein zu dürfen und Ihr und Euch einen leckeren vorweihnachtlichen Gruß mitzubringen. Gemeinsam mit einigen andern Gastbloggern, und vor allem lecker, möchte sie die Vorweihnachtszeit auf Ihrem Blog verbringen und ich darf die Adventszeit einläuten 🙂

Ich bin übrigens Ria und ich blogge normalerweise auf www.fraustillerbackt.de. Bei mir gibt es Kuchen und Torten, Cupcakes, Muffins und das eine oder andere Brot. Manchmal packt es mich und ich backe etwas „gesünder“… also ohne Mehl oder Zucker, Paleo oder auch vegan. Aber heute sicher nicht!

Gerade im Advent sitzt man öfter zusammen, lässt das Jahr Revue passieren und genießt einfach die gemeinsame Zeit. Man quatscht und nascht… doch dafür braucht es etwas, das vernascht werden kann 🙂

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Genau für solche Fälle habe ich eine Torte im Gepäck, die „Weiße Weihnacht“ ruft und nach einem winterlichen Schneegestöber aussieht. Sie ist bestens geeignet für gesellige Adventskaffeekränzchen, könnte aber auch Euer weihnachtliches Festessen abrunden. Sie ist gar nicht so schwer herzustellen, macht aber einiges her und schmeckt süß, cremig, der Boden ist saftig und das Innere birgt eine sauer-fruchtige Überraschung. Habt Ihr Lust auf ein Stückchen?

Für eine Weihnachtstorte mit ca. 20 cm Durchmesser braucht Ihr:

Für den Boden
– 5 Eiweiß
– 375 ml Milch
– 1 EL Vanilleextrakt
– 360 g Weizenmehl + 1 EL (zum Wälzen der Cranberries)
– 340 g Zucker
– 1 Päckchen Weinsteinbackpulver
– 1 gute Prise Salz
– 180 g weiche Butter
– ca. 80 g frische Cranberries*

Für die Creme
– 4 Eiweiß
– 200 g Zucker
– 250 g weiche Butter
– 100 g weiße Schokolade

Deko
– 40 g frische Cranberries*
– 2 EL Zucker
– 1 EL Eiweiß

* Solltet Ihr keine frischen Cranberries bekommen, könnt Ihr auch frische Johannisbeeren nehmen. Wenn Ihr auch diese nicht bekommt und getrocknete Cranberries (zumindest für den Tortenboden) verwenden möchtet, geht das auch. Dann würde ich den Zucker allerdings auf 300 g reduzieren.

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Zubereitung der Weihnachtstorte

Beginnt mit Eurer Deko. Verrührt 1 EL Eiweiß (nehmt ihn ruhig von den anderen Eiweißen ab, die Ihr gleich für den Teig braucht) mit 1 EL Wasser und benetzt die Cranberries mit dieser Mischung. Streut den Zucker auf einen Teller und wälzt die Cranberries darin, so dass überall Zucker an Ihnen haftet. Breitet sie nebeneinander, so dass sie sich nicht berühren, auf einem mit Küchenkrepp ausgelegten Teller aus und lasst sie bis zur Verwendung im Kühlschrank trocknen.

Fettet 2 Backformen mit je 20 cm Durchmesser und heizt den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vor.

Wälzt die Cranberries, die für den Teig gedacht sind, in dem Esslöffel Mehl und stellt sie beiseite.

Verrührt für die Böden die Eiweiße mit 125 ml Milch, 180 g weicher Buttert und dem Vanilleextrakt. Stellt die Mischung zunächst beiseite.
Gebt nun die trockenen Zutaten, Mehl, Zucker, Backpulver und Salz in die Küchenmaschine und verrührt sie kurz mit dem Rühraufsatz (oder natürlich mit den Quirlen Eures Handmixers). Gebt in 2 Etappen die Eiweißmischung dazu und rührt sie gut unter. Schlagt die Masse etwa 8 Minuten cremig auf.
Hebt jetzt kurz die Cranberries unter den Teig und verteilt ihn auf die Backformen.

Backt den Teig etwa 25 Minuten, macht nach 20 Minuten die Stäbchenprobe. Sollte er dann bereits fertig sein, nehmt ihn lieber etwas eher aus dem Ofen, damit er schön saftig bleibt. Lasst die Böden etwa 5 Minuten in den Formen abkühlen, bevor Ihr sie auf ein Kuchengitter stürzt und dort vollkommen erkalten lasst.

Schmelzt die weiße Schokolade über dem Wasserbar und lasst sie etwas abkühlen.
Für die Buttercreme löst Ihr den Zucker in den Eiweißen unter Rühren über einem Wasserbad auf. Achtet darauf, dass Ihr ständig rührt und die Masse nicht so heiß wird, dass das Eiweiß stockt.

Wenn sich die Zuckerkristalle vollkommen aufgelöst haben, beginnt Ihr damit die Eiweißmasse zu einem luftigen Baiser aufzuschlagen. Füllt sie dafür in eine Rührschüssel und schlaft sie lange auf. Wenn die Baisermasse schön glänzt, gebt Ihr die weiche Butter dazu und schlagt die Masse weiter auf, bis sich alles gut verbunden hat. Zuletzt rührt Ihr die weiße Schokolade, die auf Zimmertemperatur abgekühlt sein sollte, unter die Buttercreme und schlagt sie nochmal etwa 5 Minuten fluffig auf.

Bevor Ihr die Torte zusammen setzt, schneidet eventuelle harte Ränder von den Böden ab.

Legt einen Boden auf die Tortenplatte, oder den Teller, auf dem Ihr die Torte später servieren möchtet, gebt etwa die Hälfte der Creme darauf und verteilt sie gleichmäßig. Legt dann den 2. Boden oben auf die Creme und streicht die Torte dünn mit der Buttercreme ein. Stellt sie für etwa 20 Minuten kalt und verteilt dann die restliche Creme oben und an den Seiten der Torte.

Wenn Ihr auch den Look einer wilden Schneelandschaft zaubern möchtet, müsst Ihr gar nicht akkurat arbeiten 🙂 Drückt die flache Seite einer kleinen Winkelpalette oder eines Löffels in die Buttercreme und hebt die Palette bzw. den Löffel an. Dadurch bilden sich unregelmäßige Spitzen. Verteilt diese auf der ganzen Torte.

Nun könnt Ihr einen kleinen Berg aus den gezuckerten Cranberries in der Mitte der Torte auftürmen.
Stellt sie noch einmal etwa 1 Stunde kalt, bevor Ihr sie genießt.

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Ich wünsche Euch auf jeden Fall viel Spaß beim Backen und Vernaschen! Habt eine wundervolle Adventszeit!
Und Dir, liebe Daniela, lieben Dank, dass ich heute bei Dir zu Gast sein darf! Ich freue mich sehr und wünsche auch Dir eine entspannte Vorweihnachtszeit!!!
Herzlichst, Ria

Liebe Ria,
das ist ein ganz wundervoller Einstieg in meine Gastblogger-Reihe zum Advent! Die Torte werde ich in jedem Fall nachmachen, denn der Effekt mit dem Schneegestöber sieht wirklich toll aus. Mal sehen. ob uns eine weiße Weihnacht erwartet.
Hab eine schöne Adventszeit,
Daniela

6 Gedanken zu “{Adventsbesuch} Weiße Weihnachtstorte mit Cranberries

  1. Schade, schaut so lecker auch, hätte ich gerne probiert, aber insgesamt 9 Eiweiß und was mach ich dann mit den 9 Eidottern? So viel koch und backe ich nicht, dass ich die schnell genug verbrauche. Dann werde ich wohl einen anderen Kuchen backen, gibt ja zum Glück viele.
    Euch weiterhin viel Spaß und vielleicht ist mal ein Rezept dabei, dass ich eher umsetzen kann.
    Schöne Advents- und Weihnachtszeit und liebe Grüße, Heide

    • Hallo Heide,

      vielen Dank für das Feedback! Da hast du natürlich Recht, aber aus den Eigelb lässt sich toll auch ein Pastateig herstellen und einfrieren. Alternativ wären noch meine Creme brulee Tartelettes gut für eine Verwertung. Oder auch Vanillekipferl, die Eigelb benötigen, aber kein Eiweiß. 🙂 Ist sicherlich ein wenig Aufwand, aber ich glaube die Torte ist es wert 😉

      Dir ebenfalls eine schöne Adventszeit,
      Daniela

    • Hallo Heide!
      Danke für dein Feedback. Nun ja, da muss man natürlich abwägen, ob man Verwendung für die „übrigen“ Eigelb hat. In der Weihnachtsbäckerei gibt es ja einige Rezepte ich finde Traumstücke z.B. auch super!
      Leider lässt sich der schöne weiße Look der Torte nicht anders umsetzen…
      Trotzdem Dir noch viel Spaß in der Weihnachtsbäckerei.

      Liebe Grüße, Ria

    • Hallo Doro!
      Oooohhhhhh, Danke für deinen Hinweis.
      Die Butter kommt zusammen mit der Eiweissmischung in den Teig. Entschuldige bitte, dass sie irgendwo verloren gegangen ist. Es wird im Rezept geändert.
      Liebe Grüße Ria

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