Schnell, schneller… Marmorkuchen

Schnell, schneller… Marmorkuchen

Wenn mich jemand nach einem Kuchen-Rezept fragt, empfehle ich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit meinen Marmorkuchen! Der ist nämlich superschnell gemacht und wird daher eigentlich immer dann von mir gebacken, wenn mal wirklich kaum Zeit bleibt. Da die meisten meiner Mitmenschen auch wenig Zeit und Lust zum Backen haben, ist dieser Marmorkuchen also immer eine gute Empfehlung.

So auch diese Woche, in der sehr viel los war, meine Freundinnen zum Kaffeeklatsch aber nicht auf frisch gebackenen Kuchen verzichten wollten. :) Also trat mal wieder dieses wunderbare Rezept in Erscheinung, das kaum Arbeit macht. Auch auf Kindergeburtstagen und Familienfesten ist der Marmorkuchen übrigens immer der Hit, und auch die Kollegen durften ihn schon probieren.

Das Rezept ist eine Abwandlung meines alten Marmorkuchen-Rezepts, weil ich es mit Wasser statt Milch mal laktosefrei backen musste. Letztlich bin ich dabei geblieben, weil ich den Teig so einfach irgendwie viel fluffiger finde. Histaminarm ist das Rezept allerdings auf Grund des Backkakaos nicht und daher bei Histamin-Intoleranz leider nicht zu empfehlen.

Marmorkuchen

Marmorkuchen
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Marmorkuchen aus der Kastenform

Marmorkuchen gehört zu meinen absoluten Lieblingskuchen. Dieser ist sogar laktosefrei und außerdem supersaftig.

Fertig in: 1 Stunde
Reicht für: 1 Kastenform
Zu finden auf: danielas foodblog

Zutaten:

  • 3 Eier
  • 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 150 g Butter
  • 250 g Mehl
  • 1/2 Päckchen Weinstein-Backpulver
  • 100 ml Wasser
  • 1 EL Backkakao

So geht's:

  1. Eine Kastenform fetten und bemehlen. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
  2. In eine Rührschüssel Butter, Zucker, Vanillezucker und die Eier geben und für etwa zwei Minuten gut verrühren.
  3. Dann die Hälfte des Mehls unterrühren. Das Wasser zufügen und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Zuletzt das restliche Mehl und das Backpulver unterrühren.
  4. Die Hälfte des Teigs mit einem Löffel in die Kastenform geben.

  5. Den Kakao unter den restlichen Teig rühren.

  6. Den dunklen Teig ebenfalls löffelweise in die Kastenform geben und mit einer Gabel vorsichtig durchziehen. Am besten einfach Achten im Teig formen.
  7. Den Marmorkuchen in den vorgeheizten Backofen geben und bei 180 Grad für etwa 40 bis 45 Minuten backen.
  8. Auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Anmerkungen bei Histamin-Intoleranz:

Auf Grund des Kakaos ist Mamorkuchen leider nicht histaminarm. Der Grundteig ist, wenn ihr Eier vertragt, gut bei Histamin-Intoleranz essbar. Einen Marmoreffekt könnt ihr aber zum Beispiel mit Espresso machen.

Marmorkuchen

26 Gedanken zu “Schnell, schneller… Marmorkuchen”

  1. Also, bislang steht der Marmorkuchen noch im Backofen. Nach 45 min ist er immer noch recht flüssig in der Mitte. Irgendwas mit der Zeitangabe stimmt bei dem Rezept nicht.

  2. Dankeschön für dein Rezept, war super beim ersten backen. Hab es beim 2x etwas umgewandelt. Statt 100 ml Wasser hab ich 50 ml Milch und 50ml Eierlikör genommen, wenn Kinder mitessen natürlich 100 ml Milch. Und hab mal getesten, wer sie mag 50 gr. Kokusflocken dazu…..war sehr lecker. LG

    • Hallo Rita,

      vielen Dank für deinen Kommentar :) Ja, Milch habe ich zunächst auch immer genutzt, finde ihn mit Wasser noch ein wenig fluffiger, aber das kann ja jeder für sich entscheiden. Dass mit dem Eierlikör ist für Ostern natürlich eine super Idee!

      Liebe Grüße,
      Daniela

    • Genial.
      Heute überkam uns mal schnell die Lust auf ein Stück Kuchen und ich bin auf dieses Rezept gestoßen.
      Wir sind restlos begeistert.
      Geht super schnell, himmlisch fluffig und super saftig.
      Und da ich noch genug Weihnachts Schokolade übrig habe, habe ich in den Teig ein paar Schokokugeln gesteckt, ergab einen genial, leicht flüssigen Kern. Super lecker.
      Mein Kuchen hat auch 60 min gebraucht, jeder Ofen ist eben anders.
      Herzlichen Dank für das tolle Rezept.

  3. Hallo Daniela,
    als ich das erstmal dein Rezept ausprobiert habe, hatte ich ja noch gewisse Probleme was die Zeitangabe betraf. Mittlerweile habe ich den Kuchen schon sooft gemacht, er ist der lieblings Kuchen meiner Tochter. Ich nehme allerdings 375 g Mehl und habe dementsprechend die anderen Zutaten angepasst.

  4. Guten Morgen Daniela,
    Super toll dein Marmorkuchen in Kastenforn.
    Wuensche Dir einen wunderbaren und gesegneten Sonntag.
    Liebe Gruessee
    Von Elisabeth Webdel

        • Hallo Süeda,
          ich habe das Rezept noch nie mit Öl gemacht, weiß aber, dass man etwa 20% der Menge reduziert, wenn man Butter durch Öl ersetzt. In dem Fall würde ich also 120 Gramm Öl nutzen. Aber wie gesagt: Ich selbst habe es noch nie probiert.
          Gutes Gelingen,
          Daniela

  5. Hallo Daniela,

    das Rezept klingt wirklich super lecker!
    Benutzt du Weizenmehl?
    ich bin neu-histaminintolerant und habe gelesen, dass man Weizen meiden sollte.

    LG Viktoria

    • Hallo Viktoria,

      lieben Dank für das Lob. Ich nutze in der Regel Weizenmehl, das ist grundsätzlich auch bei Histamin-Intoleranz verträglich, wobei Dinkelmehl an sich besser ist. Du kannst es im Rezept aber 1:1 ersetzen, je nachdem was dir lieber ist. Wenn du neu beim Thema Histamin-Intoleranz bist, solltest du aber in jedem Fall beim Marmorkuchen auf den Kakao verzichten. Schokolade bzw. Kakao sollte gemieden werden, daher ist das Rezept leider nicht histaminarm. In der Regel schreibe ich so etwas auch im Rezept immer mit dabei. Du findest die Info unterhalb des Rezepts in der Box. Einige Rezept auf dem Blog sind leider nicht histaminarm.

      Liebe Grüße,
      Daniela

  6. Nun möchte ich auch mal DANKE sagen für dieses geniale Rezept. Backe diesen Kuchen total oft und er kommt immer gut an. Super einfach und schnell gemacht. Nehme nur weniger Zucker, da mir da 100 g reichen :)
    Manchmal mache ich auch nur ca. den halben Teig und mache ein paar Muffins. Klasse!

    • Hallo Anja,
      leider sehe ich deinen netten Kommentar erst jetzt.
      Freut mich, dass dir der Kuchen genau so gut schmeckt wie mir. Zuckerreduktion ist natürlich immer möglich.
      Herzliche Grüße,
      Daniela

  7. Herzlichen Dank für das schnelle, einfache Rezept. Habe es noch bißchen verändert und das Ergebnis ist der Hammer.
    Gruß Sigi

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