Histaminarme Pizza-Sauce ohne Tomaten

Heute gibt es das Rezept für eine „Nomato“ Pizza-Sauce. Dieses zeigt einmal mehr, dass eine Histamin-Intoleranz nicht unbedingt Verzicht heißt. Mit etwas Kreativität könnt ihr fast jedes Rezept histaminarm umbauen, natürlich auch eine Pizza.

Je nach Verträglichkeit bereitet ihr die Pizza einfach aus Quark-Öl-Teig oder einem klassischen Hefeteig zu. Beide Teige sind eine super Basis. Natürlich besteht immer auch die Möglichkeit, wie bei einem Flammkuchen, eine weiße Pizza mit Creme Fraiche oder Frischkäse als Belag zu machen. Aber auch wenn diese Variante sehr lecker ist, ist sie doch nicht wirklich mit einer normalen Pizza zu vergleichen.

Ich bestreiche meinen Teig daher oft mit einer Pizza-Sauce ohne Tomaten. Die besteht aus Paprika und Zwiebeln. Dabei ist es eigentlich gemein, diese Sauce auf Pizza zu beschränken, denn ihr könnt sie ebenso gut als Grundlage für Nudelsaucen oder als Dip zu Gemüse oder Brot nutzen.

Histaminarme Pizza-Sauce ohne Tomaten

Das Rezept ist schnell gemacht und da es kein tierisches Eiweiß enthält, könnt ihr die Pizza-Sauce selbstverständlich auch erneut aufwärmen. Ideal also auch, um sie stets im Kühlschrank stehen zu haben.

Abschließend belegt mit jungem Gouda, Butterkäse oder Mozzarella habt ihr schon eine einfache, histaminarme Basis-Pizza. Belegt diese dann einfach noch mit für euch verträglichen Zutaten.

Histaminarme Pizza-Sauce ohne Tomaten
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Histaminarme Pizza-Sauce ohne Tomaten

Eine Histamin-Intoleranz bedeutet nicht unbedingt Verzicht! Mit dieser Pizza-Sauce könnt ihr auch ohne Tomaten eine leckere, histaminarme Pizza zubereiten.

Fertig in: 30 Minuten
Reicht für: 500 ml
Zu finden auf: danielas foodblog

Zutaten:

  • 1 EL Rapsöl
  • 1 weiße Zwiebel
  • 3 Spitzpaprika
  • 150 ml Wasser
  • 2 EL Apfelessig
  • 1,5 TL süßes Paprikapulver
  • 1,5 TL Kurkumapulver
  • etwas Salz
  • getrocknete Kräuter nach Wahl

So geht's:

  1. Die Zwiebel zuerst schälen und in grobe Stücke schneiden. Die Spitzpaprika entkernen und ebenfalls in grobe Stücke schneiden.

  2. Das Öl in einem hohen Topf erhitzen und die Zwiebeln darin leicht braun werden lassen. Dann die Spitzpaprika dazu geben.

  3. Alles für etwa zwei bis drei Minuten weiter anschwitzen lassen.

  4. Das Wasser, Apfelessig, Paprika- und Kurkumapulver dazu geben und für 15 Minuten mit geschlossenem Deckel bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

  5. Die Pizza-Sauce danach vom Herd ziehen und pürieren. Je nachdem noch getrockneten Kräutern nach Verträglichkeit und etwas Salz abschmecken und in ein Glas abfüllen.

  6. Erkalten lassen und bis zum Gebrauch im Kühlschrank aufbewahren.

Anmerkungen bei Histamin-Intoleranz:

Die Pizza-Sauce lässt sich auch mit weniger Zwiebeln und etwas mehr Spitzpaprika zubereiten. Ich finde die leichte Schärfe der Zwiebel für einen Pizza-Belag aber sehr lecker. Beides ist histaminarm und damit problemfrei nutzbar. Ich gebe gerne noch getrockneten Oregano dazu. Dieser ist ebenfalls histaminarm, genau wie Thymian oder Rosmarin. Nutzt einfach, was ihr am liebsten mögt. 

Histaminarme Pizza-Sauce ohne Tomaten

6 Gedanken zu „Histaminarme Pizza-Sauce ohne Tomaten“

  1. Hallo Daniela,
    ich werde die Sauce auch testen, bin mir schon sicher, dass sie sehr lecker ist.
    Aber…, „Im Kühlschrank aufbewahren bis zum Gebrauch“?
    Und dann wird sie mit der Pizza im Ofen wieder erwärmt oder!?
    Meines Wissens nach sind aufgewärmte Speisen echte Histaminbomben – oder habe ich da etwas falsch verstanden?
    Insofern wäre es doch besser die Sauce nur dann zuzubereiten wenn ich sie anschließend direkt verwende.
    Korregiert mich bitte wenn ich da falsch liegen sollte.

    LG, Klaus

    Antworten
    • Hallo Klaus,

      Probleme machen Speisen beim erneuten Aufwärmen nur dann, wenn sie tierisches Eiweiß enthalten. Das ist hier nicht der Fall, daher ist das grundsätzlich machbar. Wie immer bei Hit muss man das natürlich für sich testen. Ich habe die Sauce aber auch schon in kleinen Portionen eingefroren. Auch hier war das Aufwärmen kein Problem.

      Liebe Grüße,
      Daniela

      Antworten
  2. Hallo!

    Danke für das Rezept! Ich mach heute Pizza und für mich eine möglichst histaminarme…
    Bezüglich des Aufbewahren von Speisen geht längere Lagerung bei mir gar nicht. Ich friere mir darum schon seit Jahren vieles in Portionen ein. Diese Paprikasauce hat ja wenn fertig gestellt kaum Histamin und ist super. Aufwärmen innerhalb von 24 h ist je nach Empflindlichkeit nicht so ein Problem denk ich. Das Histamin steigt jetzt nicht beim Aufwärmen sondern während der Lagerung. Nach ein paar Tagen im Kühlschrank hätte sie einen höheren Gehalt und würde sowieso dann auch mal schlecht werden… Tomatensauce hält offen ja auch nicht mehr so lange. Also ich esse wenn überhaupt maximal bis 24h später etwas gekochtes wieder aufgewärmtes aus dem Kühlschrank und wirklich nur wenn es nötig ist und anfangs wenig Histamin hatte (sprich es sonst niemand isst und es weg geworfen werde müsste und ich gerade eine gute Phase habe…). Diese Sauce zb würde gehen. Wie Daniela gesagt hat ist es bei Fleisch schwieriger. Da sollte ich nichts noch einmal aufgewärmtes essen, es sei denn vl noch am selben Tag und nur wenn es ganz frisch war und ich es im Kühlschrank hatte. Da muss man auch bedenken, dass man es zumindest zum Abkühlen ja doch noch draußen stehen lässt.. Wenn Histaminarmes eingefroren wird, ist das aufwärmen, verarbeiten und essen gar kein Problem. Fisch allerdings darf ich nicht noch einmal antasten wenn er gekocht über bleibt. Egal ob er im Kühlschrank oder Tiefkühler war.

    Lg
    Maria

    Antworten
    • Hallo Maria,

      du hast Recht: die Sauce lässt sich auch hervorragend einfrieren und nach Bedarf auftauen. Ich ergänze das noch im Rezept, damit vielleicht auch andere Leser diese Möglichkeit nutzen.

      Liebe Grüße,
      Daniela

      Antworten

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