Vegane Mayonnaise in drei Varianten

Nachdem es schon seit einigen Jahren einen histaminarmen Ketchup auf meinem Blog gibt, wird es nun Zeit für eine histaminarme Mayonnaise. Dabei bleibt es nicht bei einem Rezept – ich habe euch gleich drei mitgebracht.

Ganz oft fragt ihr mich außerdem nach veganen Rezepten. Auch wenn ich mich eigentlich nicht so ernähre und Eier trotz Histamin-Intoleranz gut vertrage, ist meine Mayonnaise vegan.

Die Basis besteht nämlich nur aus Mandelmilch, Rapsöl und einer Prise Salz. Und weil die Zutaten zwar eine gute Basis bilden, aber auch nicht besonders viel Geschmack, habe ich die vegane Basis-Mayonnaise dreimal gepimpt.

Lasst euch doch einfach inspirieren und überlegt auch einfach selbst mal, wie ihr die Basis-Mayonnaise noch anpassen könnt. Eine Variante mit Kräutern, die dann ähnlich einer Remoulade schmeckt, kann ich mir auch noch sehr gut vorstellen. Habt ihr noch weitere Ideen? Dann freue ich mich über einen Kommentar.

Mayonnaise - vegan - histaminarm

Vegane Mayonnaise in drei Varianten

Mit meinem Basis-Rezept habt ihr in drei Minuten eine einfache, vegane Mayonnaise zubereitet. Und mit ein paar weiteren Zutaten, könnt ihr daraus auch noch tolle Varianten zaubern. Jedes einzelne Rezept reicht für etwa 2 Portionen.

Reicht für: 2 Portionen

Zutaten:

Für die vegane Basis-Mayonnaise (nicht im Bild):

  • 80 ml Rapsöl
  • 30 ml Mandel- oder Kuhmilch (mit Kuhmilch nicht mehr vegan!)
  • 1 Prise Salz

Für die vegane Kürbiskern-Mayonnaise:

  • 50 ml Kürbiskernöl
  • 25 ml Rapsöl
  • 40 ml Mandel- oder Kuhmilch (mit Kuhmilch nicht mehr vegan!)
  • 1 Prise Salz

Für die vegane Asia-Mayonnaise:

  • 70 ml Rapsöl
  • 25 ml Mandel- oder Kuhmilch (mit Kuhmilch nicht mehr vegan!)
  • 20 ml Coco Aminos
  • 1 Prise Salz

Für die vegane Safran-Mayonnaise:

  • 80 ml Rapsöl
  • 30 ml Mandel- oder Kuhmilch (mit Kuhmilch nicht mehr vegan!)
  • 10 Fäden Safran
  • 1 Prise Salz

So geht's:

  1. Die Zutaten für eine der Mayonnaise-Varianten in einen hohen Becher geben und mit einem Pürierstab verquirlen.

  2. Den Pürierstab dafür am Boden des Bechers für einige Sekunden auf höchster Stufe rotieren lassen und dann sehr langsam hochziehen, bis eine dicke Emulsion entsteht.

  3. Wichtig: Für die Safran-Mayo die Fäden im Vorfeld mit etwas Salz mörsern, damit sich der Safran danach gut verteilen kann.

Anmerkungen bei Histamin-Intoleranz:

Alle Zutaten sind histaminarm, wobei Mandelmilch nicht von jedem gut vertragen wird. Diese kann jederzeit durch Kuhmilch zu gleichen Teilen ersetzt werden, dann ist die Mayonnaise aber natürlich nicht mehr vegan! Mit Hafermilch (die bei Histamin-Intoleranz meist gut vertragen wird) sollte das Rezept auch funktionieren, habe ich selbst aber noch nicht probiert. Testet wie immer vorsichtig und in kleinen Mengen, wenn ihr unsicher bezüglich eurer individuellen Verträglichkeit seid.

Kleiner Tipp, wenn ihr keinen Messbecher mit kleiner Einteilung habt: Ein Esslöffel sind etwa 10ml. 

Mayonnaise - vegan - histaminarm

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