Apfel-Cranberry-Chutney – ideal zu Käse und Fleisch

Schon das zweite Chutney gibt es dieses Jahr auf dem Blog – diesmal als Variante mit Äpfeln und Cranberries. Für mich ist es eine perfekte Ergänzung zu Käse, dessen Genuss bei Histamin-Intoleranz leider recht eingeschränkt ist.

Ich bin ein echter Käse-Liebhaber und habe vor der Diagnose Histamin-Intoleranz immer gern als Nachtisch verschiedenste Käsesorten probiert. Auch wenn ich gern Süßes esse, finde ich Käse zum Abschluss eines Menüs immer sehr passen.

Durch meine Histamin-Intoleranz muss ich mich nun leider recht einschränken, da insbesondere einige besonders geschmackvolle Käsesorten nicht gut verträglich sind.

Als Alternative habe ich daher Chutneys für mich entdeckt. Durch den fruchtigen, süß-sauren Geschmack wird auch eher langweiliger Käse zu einem tollen Highlight.

Im Mai habe ich bereits ein Rhabarber-Zwiebel-Chutney gemacht und letztes Jahr gab es im Sommer ein Johannisbeer-Dattel-Chutney. Diesmal habe ich ein Apfel-Cranberry-Chutney zubereitet, da ich die aktuelle Apfelzeit nutzen wollte.

Apfel-Cranberry-Chutney

Übrigens: Das Chutney könnt ihr natürlich nicht nur zu Käse essen. Es passt auch ganz hervorragend auf Burger, im Salat-Dressing oder zu einem Stück Hühnchen- oder Rindfleisch.

Apfel-Cranberry-Chutney

Ob zur Käseplatte, als Burger-Sauce oder Zutat im Salat-Dressing - das Chutney ist sehr vielseitig einsetzbar und hält sich einige Monate.

Fertig in: 40 Minuten
Reicht für: 4 Gläser je 350ml
Zu finden auf: danielas foodblog

Zutaten:

  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Gemüsezwiebel (alternativ 2 weiße Zwiebeln)
  • 7 Äpfel
  • 180 g Rohrzucker
  • 100 ml Apfelessig
  • 100 ml Wasser
  • 10 g Ingwer
  • 200 g frische Cranberries

So geht's:

  1. Zuerst die Zwiebel schälen und in Streifen schneiden. Die Äpfel ebenfalls schälen, entkernen und in grobe Stücke schneiden.

  2. Das Öl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebel einige Minuten darin anschwitzen.

  3. Danach die Äpfelwürfel, den Rohrzucker, den Apfelessig und das Wasser dazu geben und alles gut vermischen.

  4. Den Ingwer dazu reiben und das Chutney für zehn Minuten bei mittlerer Hitze mit geschlossenem Deckel einkochen lassen. Dabei alle zwei bis drei Minuten umrühren, damit nichts anbrennt.

  5. In der Zwischenzeit die Cranberries waschen und nach zehn Minuten Einkochzeit dazu geben.

  6. Das Apfel-Cranberry-Chutney nochmals zehn Minuten köcheln lassen. Da es nun zunehmend dickflüssiger wird, regelmäßig umrühren, damit nichts am Topf kleben bleibt.

  7. Heiß ausgewaschene Schraubgläser sofort mit dem kochend, heißen Chutney befüllen und direkt verschließen. Abkühlen lassen und am besten im Keller, kühl und dunkel, aufbewahren.

Anmerkungen bei Histamin-Intoleranz:

Solltet ihr keinen Apfelessig vertragen, könnt ihr für das Einkochen auch einen milden Verjus nutzen, und statt der Gemüsezwiebel sind auch zwei weiße Zwiebeln möglich. Das Apfel-Cranberry-Chutney hält sich etwa 4-5 Monate. Einmal angebrochen solltet ihr das Glas allerdings im Kühlschrank lagern und in wenigen Tagen essen. 

Apfel-Cranberry-Chutney

2 Gedanken zu „Apfel-Cranberry-Chutney – ideal zu Käse und Fleisch“

  1. Hallo liebe Daniela, ich habe gerade das Chutney entdeckt nur vertrage ich keinen Apfelessig und den anderen Essig bekomme ich auch nicht so schnell. Könntest du mir bitte sagen was ich noch verwenden könnte.
    Vielen lieben Dank
    Sonja

    Antworten
    • Hallo Sonja,
      damit das Chutney haltbar bleibt und seinen typischen süß-sauren Geschmack bekommt, kenne ich leider keine Alternative. Vermutlich lässt sich der Essig durch Saft ersetzen (Cranberry würde hier bestimmt gut passen), allerdings hält sich das Chutney dann nicht so lange und selbst getestet habe ich es bislang auch noch nicht.
      Hoffe, diese Info hilft dir weiter?
      Liebe Grüße,
      Daniela

      Antworten

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