Süßkartoffel-Bienenstich

Wie wäre es mal mit Süßkartoffel-Bienenstich zu Ostern?

Überall sprießt Karottenkuchen aus den Blogs. Kein Wunder, schließlich ist Ostern und Karottenkuchen schmeckt einfach genial. Ich selbst hab auch schon verschiedene Arten gebacken, aber probiere es heute mal mit einem Süßkartoffel-Bienenstich.

In einem Buch von Dr. Oetker bin ich über das Rezept gestoßen und fand es gleich richtig ansprechend. Zum einen, weil es wirklich außergewöhnlich klingt, zum anderen, weil es ein histaminarmes Rezept ist.

Ich habe es ein wenig abgewandelt, aber vom Grunde her ähnlich gelassen, wie im Buch beschrieben. Nur habe ich für die Füllung eine frische Vanilleschote genutzt und die Mengen ein bißchen angepasst, da mir deutlich zu wenig Mehl im Rezept stand.

Süßkartoffel-Bienenstich

Was kann ich sagen: der Süßkartoffel-Bienenstich ist ein echter Hammer und eine tolle Alternative zu Karottenkuchen. Allerdings braucht er ein bißchen Zeit (was an den Ostertagen aber eigentlich kein Problem sein sollte). Idealerweise wird der Kuchen nämlich einen Tag vorher gebacken und erst am Folgetag mit der Creme gefüllt. Dann ist der Kuchen auch gut durchgezogen, erkaltet und lässt sich problemfrei mit der kalten Creme bestreichen.

Süßkartoffel-Bienenstich

Zu Ostern lohnt sich die Mühe aber allemal, zumal der Süßkartoffel-Bienenstich wirklich prima auf eine festliche Kaffeetafel passt. Aber vorsichtig: Mehr als ein Stück ist kaum zu schaffen, denn der Kuchen ist sehr mächtig 😉

Süßkartoffel-Bienenstich

Zutaten für einen Süßkartoffel-Bienenstich (Durchmesser etwa 26cm)

Für den Belag:
– 50g brauner Zucker
– 50g Butter
– 75ml Sahne
– 100g gehackte Haselnüsse
– 100g gehobelte Mandeln
Für den Teig:
vorbereitend:
– 1 Süßkartoffel (etwa 250g)
– 30g Butter
– 40g brauner Zucker
– Saft einer Orange
außerdem:
– 125g Butter
– 85g brauner Zucker
– 1 Päckchen Vanille-Zucker
– 2 Eier
– 275g Mehl
– 1 Päckchen Weinstein-Backpulver
Für die Füllung:
– 200g Schmand
– 172ml Sahne
– 1 Päckchen Sahnesteif
– 40g Puderzucker
– 1 Vanilleschote

Süßkartoffel-Bienenstich

Vorbereitend zunächst den Belag für den Süßkartoffel-Bienenstich herstellen. Dafür den braunen Zucker mit Butter und Sahne in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Haselnüsse und Mandeln dazu geben und alles gut verrühren. Beiseite stellen und abkühlen lassen.

Nun die Süßkartoffel schälen und raspeln. In einem zweiten Topf Butter und Zucker zusammen mit dem Saft einer Orange (ca. 100ml) aufkochen lassen. Die Süßkartoffel-Raspeln dazu geben und etwa fünf Minuten bei mittlerer Hitze ziehen lassen.

In der Zwischenzeit in einer Rührschüssel Butter und Zucker schaumig rühren. Die beiden Eier einzeln unter den Teig rühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und etwa die Hälfte unterrühren. Dann die vorbereiteten Süßkartoffel-Raspel unterheben und zuletzt noch das restliche Mehl dazu geben. Alles zu einem glatten Teig verrühren.

Eine Springform ausbuttern und bemehlen. Den Teig einfüllen und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad etwa 15 Minuten backen. Den Süßkartoffel-Bienenstich dann aus dem Ofen nehmen und den Nussbelag gleichmäßig darauf verteilen. Dann noch mal für 20 bis 30 Minuten weiter backen.

Den Süßkartoffel-Bienenstich aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen – idealerweise über Nacht.

Süßkartoffel-Bienenstich

Ist der Kuchen erkaltet, diesen einmal in der Mitte durchschneiden. Aus Schmand, Puderzucker und dem Mark einer Vanilleschote eine Creme herstellen, die flüssige Sahne dazu geben und kurz anschlagen. Dann das Sahnesteif hinzu geben und die Creme steif schlagen. Die Füllung auf dem Kuchenboden verteilen, den Kuchendeckel in 12 gleichmäßige Stücke schneiden und auf die Creme legen.

Den Süßkartoffel-Bienenstich mindestens eine Stunde im Kühlschrank durchkühlen lassen, bevor er serviert wird.

Fertig in 90 Minuten (ohne Kühlzeiten)!

Süßkartoffel-Bienenstich

2 Gedanken zu “Wie wäre es mal mit Süßkartoffel-Bienenstich zu Ostern?

  1. Ui, ich wusste gar nicht, dass man mit Süßkartoffeln auch backen kann. Ich esse die so gerne. Das Rezept werde ich mir auf jeden Fall merken. Danke!
    LG Steffi

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