Ich ziehe Foodblogbilanz 2018

Ich ziehe Foodblogbilanz 2018

Ein weiteres Bloggerjahr geht heute zu Ende und wieder ziehe ich eine kleine Bilanz der letzten 365 Tage. Es war das Jahr der wenigsten Beiträge, aber zugleich auch das Jahr in dem ich mich wieder auf meine Wurzeln konzentriert habe.

Nur 34 Rezepte sind 2018 online gegangen, so wenige wie in keinem Jahr zuvor. Das lag oftmals am Leben 1.0, das in diesem Jahr sowohl privat als auch beruflich einfach viel Zeit in Anspruch genommen hat. Aber auch daran, dass ich bewußt nur histaminarme Rezepte gepostet habe. Meine Histamin-Intoleranz war der Grund, diesen Blog zu starten und daher will ich ihn auch mit diesem Schwerpunkt weiterführen – so wie ich es mir übrigens in der Foodblogbilanz 2017 vorgenommen hatte.

Ich habe im Jahr 2018 außerdem gemerkt, dass bei diesem Thema meine Kompetenz liegt und immer wieder Leser nach den Rezepten gefragt haben. Daher habe ich frei nach dem Motto „weniger ist mehr“ in diesem Jahr nur Rezepte gepostet, die mit Histamin-Intoleranz verträglich sind.

So wird es auch im nächsten Jahr weiter gehen, daher möchte ich auch an der Navigation des Blogs nochmal arbeiten und die einzelnen Rezepte besser sortieren und ordnen. Die Suche werde ich auch optimieren und den ein oder anderen alten Blogpost überarbeiten.

Jetzt aber zu den eigentlichen Fragen der Foodblogbilanz. Eine Aktion, die schon seit einigen Jahren besteht und von Sina und Sabrina organisiert wird.

Histaminarme 30-Minuten-Quarkhörnchen

1. Was war 2018 dein erfolgreichster Blogartikel?

Der erfolgreichste Artikel aus dem Jahr 2018 sind meine „30-Minuten-Quarkhörnchen„. Die sind im Rahmen meiner ersten Übersichtsseite zum Thema „Histaminarm frühstücken“ im Februar online gegangen und sowohl die Übersichtsseite als auch das Rezept gehören zu den Top Seiten in 2018.

Allerdings landen die Quarkhörnchen insgesamt nur auf Platz 14 in diesem Jahr. Viele andere Rezepte aus den vorherigen Jahren habt ihr deutlich öfter aufgerufen. Darunter auch immer noch die Top-Rezepte „Toblerone-Mousse„, „Haferflocken-Brot“ und „Zitronenkuchen„.

2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?

Einer der wichtigsten Artikel war der „Rheinische Riemchenapfel„, den ich direkt im Januar gepostet habe. Zum einen, weil es der Auftakt war, meinen Blog wieder histaminarm auszurichten und zum zweiten, weil ich meinen Lieblingskuchen schon ewig verbloggen wollte, es aber bis dato nie getan habe.

Außerdem feierte ich in diesem Jahr meinen fünften Blog-Geburtstag. Im März habe ich daher viele liebe Blogger zu einer „5für5“ Aktion eingeladen, bei der aus nur fünf Zutaten ein Rezept für meinen Geburtstag kreiert werden sollte. Als Dankeschön habe ich damals pünktlich zum Geburtstag diese „White Chocolate Cookies“ gebacken.

White Chocolate Cookies

Und im Sommer durfte ich nochmals eine Hochzeitstorte backen – natürlich war das das Highlight in diesem Jahr. Die „Möhrentorte„, die sich das Brautpaar gewünscht hat, ist nämlich sogar histaminarm, obwohl das eigentlich nicht zwingend notwendig war.

3. Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?

Ich habe dieses Jahr leider selbst ganz wenige Blogs besucht und war eher auf den Social Media Kanälen unterwegs. Unglaublich gern habe ich dabei den Feed von „histaminfreigeniessen“ gesehen.

Dann schaue ich auch immer noch wahnsinnig gern bei Denise von foodlovin vorbei. Dieses Jahr hat sie mich allerdings nicht foodtechnisch inspiriert, sondern zu einem Trip nach Dublin. Ihr Beitrag war damals einer der Gründe, warum mein Mann und ich im Frühjahr nach Irland geflogen sind.

Und dann habe ich mich noch von Sascha und Torsten („Die Jungs kochen und backen„) inspirieren lassen. Allerdings auch hier nicht von ihrem Blog selbst, sondern ihrem ersten Buch über Marmelade. Ich habe einige Dinge in diesem Jahr daraus getestet und möchte, vor allem auf Grund der Histamin-Intoleranz, im nächsten Jahr noch viel mehr Marmelade, Gelee und Co. selbst machen.

Royale Blaubeer-Scones

4. Welches der Rezepte, die du 2018 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?

Am häufigsten gemacht habe ich mein Rezept für Scones, das ich im Rahmen der Royalen Hochzeit in diesem Jahr verbloggt habe. Es geht einfach so unglaublich schnell, ist histaminarm und lässt sich mit vielen tollen Früchten kombinieren. Mein Favorit ist und bleibt aber die Variante mit Blaubeeren.

5. Welches Koch- oder Blog-Problem hat dich 2018 beschäftigt? Und hast du es gelöst?

Wie oben schon beschrieben, habe ich dieses Jahr viel Marmelade bzw. Gelee gekocht. Das Problem dabei ist, dass man mit Histamin-Intoleranz leider weder Zitronensaft noch Zitronensäure für die Herstellung nutzen kann.

Daher habe ich viel mit Pektin oder reinem Einkochen mit Zucker ausprobiert. Mein Rezept mit Quitten ist leider nicht ganz so optimal geworden, aber ein „Rhabarber-Gelee“ und ein „Granatapfel-Gelee“ konnte ich in diesem Jahr vorweisen.

Ob das Problem gelöst ist?!… Es geht bestimmt noch besser, daher werde ich im nächsten Jahr weiter testen.

Rhabarber-Gelee - süß, sauer und histaminarm!

6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?

Ich habe in diesem Jahr unglaublich gern Granatapfelkerne gegessen. Fast jeden Morgen haben sie mein Müsli mit Joghurt getoppt. Das ist jetzt keine kulinarische Neuentdeckung, aber das Einzige, was zu dieser Fragen passt. :o)

7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf dein Blog gekommen sind?

Der beste Suchbegriff, also die meisten Klicks auf meinen Blog, erhielt ich über den Begriff „histaminarme Rezepte“. Das freut mich, denn zeigt einmal mehr, dass eine klare Ausrichtung des Blogs auch für die Suchmaschinen Sinn macht.

Lustige Begriffe findet man leider selten, gefunden habe ich viele Suchbegriffe mit zeitlichem Bezug wie „essen an kalten tagen“, „Suppe zum Geburtstag“ oder „Sonntagsessen Herbst“. Gefallen hat mir auch der Begriff „Torte für Elektriker“ oder auch „Rezepte mit viel Butter“. Spannend wurde es dann beim Begriff „schneller Pulverkuchen“ – was das damit wohl gemeint ist?!

8. Was wünschst du dir und deinem Blog für 2019?

2019 sollte etwas ruhiger werden, denn ich wünsche mir mehr Zeit für den Blog. Ich möchte die Struktur etwas verbessern und vielleicht doch das ein oder andere Rezept mehr als dieses Jahr verbloggen. Trotzdem werde ich mich nicht stressen lassen und schauen, dass wie immer nur Rezepte online gehen, die wirklich funktionieren. Auch wenn es dann eben nur ein oder zwei im Monat sind.

Daneben wünsche ich mir, dass mein Blog weiterhin Betroffenen Menschen mit Histamin-Intoleranz weiter hilft und der ein oder andere Rezepte bei mir findet, die ihm das Leben etwas vereinfachen.

Jetzt bleibt mir nur noch zu sagen, dass ich mich auf das Jahr 2019 freue. Ich gespannt bin, was es für mich und meinen Blog bereit hält und ich mit Elan und vielen Ideen in das kommende Jahr starte. Ich wünsche euch eine tolle Silvesternacht! Ob große Party oder kleine Runde – feiert die letzte Nacht des Jahres und heißt das neue Jahr gebührend willkommen.

Quarkbällchen ohne frittieren
(Mein Quarkbällchen-Rezept aus 2017)

27 Gedanken zu “Ich ziehe Foodblogbilanz 2018”

  1. Liebe Daniela,

    ein toller Jahresrückblick und ich finde es schön, dass du wieder zurück zu deinen Wurzeln gegangen bist ;) Es kommt nicht auf die Menge der Rezepte an sondern auf die Qualität und ich glaube dein Blog ist eine super Anlaufstelle für viele Betroffene!

    Ich wünsche Dir einen guten Start ins neue Jahr und vielleicht sehen wir uns ja nochmal ;)

    Liebe Grüße
    Jessi

    • Hallo Karin,
      es gibt ja einige Motiv-Torten, daher kommt das sicherlich. Trotzdem habe ich solch eine Torte noch nie gesehen und frage mich auch, wie so etwas aussehen würde.
      Ein frohes neues Jahr und liebe Grüße,
      Daniela

  2. Ich bewundere euch alle, die mit Intoleranzen zu kämpfen haben und damit beschäftigt sind, dennoch lecker und gut zu kochen und zu backen.

    Da werde ich wieder ganz klein und dankbar, dass wir hier alles essen können.

    Ein erfolgreiches neues Jahr!
    lg. Sina

    • Hallo Sina,
      ach, mit der richtigen Einstellung ist auch eine Intoleranz machbar :) Man muss eben das Beste daraus machen und genau das versuche ich mit meinem Blog. Lieben Dank auch für die schöne Aktion. Toll jedes Jahr wieder mitzumachen.
      Ein frohes neues Jahr und liebe Grüße,
      Daniela

  3. Zurück zu den Wurzeln ist doch ein super Jahresmotto! Wir wünschen dir gutes Durchhaltevermögen beim Bloggen – auf dass 2019 etwas ruhiger wird!
    Ein tolles neues Jahr und liebe Grüße
    Sabrina & Steffen

  4. Ich finde deine Nische ganz prima und empfehle dich immer gerne weiter, wenn mich Leute gezielt nach histaminarmen Rezepten fragen. Toll, dass du diese Plattform bietest :-)
    Hab ein gutes neues Jahr!
    Viele Grüße
    Maja

  5. Liebe Daniela; immer wenn ich bei dir reinschaue denke ich, Mensch, histaminarm, das wäre auch bei mir eine Kategorie wert. Zum Glück hab ich die Intoleranz ganz gut im Griff und kann doch Vieles vertragen …. ich wünsch dir ein feines 2019

  6. Beim Toblerone Mousse wurde ich auch kurz von diesem Artikel abgelenkt *.*
    Ich finde ja, wenn das Bloggen ein Hobby ist, dann soll man sich ja auch wohlfühlen damit und genau das machen was man selbst will. Ob da nun 100 Rezepte online gehen oder 20 ist egal. Wichtig ist, dass es Spaß macht. Auf ein tolles 2019!
    lG
    Christina

  7. Ehrlich gesagt finde ich 34 Rezepte überhaupt nicht wenig gebloggt! Na gut, ist wohl immer die Frage, mit wem man sich misst. :-) Ich wünsche jedenfalls Dir und Deinem Blog ein erfolgreiches und gutes Jahr 2019!

    • Danke, Sabine! Habe mich einfach nur an den Beiträgen aus den letzten Jahren auf meinem Blog orientiert und da kam mir das einfach wenig vor. Aber sicherlich hast du Recht und auf die Menge kommt es ja eigentlich nicht an.

      Liebe Grüße,
      Daniela

  8. „Weniger ist mehr“ scheint sich bei vielen durch 2018 zu ziehen! Bei Conny von „Das wunderbare Chaos“ habe ich im Jahresrückblick von „Slow blogging“ gelesen und das trifft es für mich ziemlich gut…
    Ich wünsche Dir ein gutes neues Jahr 2019 und weiterhin viel Erfolg und Freude mit deinem Thema histaminarme Küche!
    Viele Grüße und schöner Tag noch
    Juliane

  9. Hallo liebe Daniela,
    da geb ich dir Recht: Lieber qualitätiv so schöne Rezepte und dafür nicht jeden zweiten Tag etwas „raushauen“. Und ich bin ganz sicher, dass es sehr viele Menschen gibt, die histaminarm leben müssen und sich über so leckere und gelingsichere Rezepte freuen!
    Ich wünsch dir einen super Start ins Neue Jahr!
    Liebe Grüße,
    Eva

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